Die 7 verrücktesten Pokémon Go Geschichten

Pokémon Go Spieler leben gefährlich: Auf der Jagd nach den Monsterchen scheinen sie ihre Umgebung vollkommen auszublenden. Sie laufen unbedacht auf befahrene Straßen, stürzen im Eifer des Gefechts Klippen hinunter, übertreten unerlaubt und unwissend Landesgrenzen, suchen idiotischerweise in Minenfeldern und Atomkraftwerken nach den virtuellen Tierchen, finden Leichen in Gebüschen oder werden von Dieben angelockt und um Handys und Wertsachen erleichtert. Hier haben wir die sieben verrücktesten Pokémon Go Geschichten für Euch.

Keine Pokémons im Holocaust Museum jagen!

Besucher und Betreiber fühlen sich durch Pokémon Go Spieler gestört, denen vor lauter Jagdfieber jedes Pietätsgefühl abhanden gekommen zu sein scheint: Inzwischen werden immer mehr Stimmen laut, dass man doch wohl zumindest an Orten wie dem Ground Zero in New York oder dem Holocaust-Museum in Washington davon absehen könne, seine Tierchen gegeneinander kämpfen zu lassen oder dort überall mit dem Handy die Gedenkstätten zu scannen und Pokébälle zu werfen. Die Betreiber versuchen derzeit, ihre Stätten aus dem Spiel entfernen zu lassen. Wir dürfen gespannt sein, ob und wie die Spielbetreiber darauf reagieren. (Quelle)

Iran verbietet als erstes Land Pokémon Go

Die iranische Regierung hatte relativ schnell die Nase voll von Pokémon Go Spielern, die überall herumwandern und ihre Nase in Dinge hineinstecken, die sie nichts angehen: zum Beispiel in militärische Anlagen oder Stützpunkte. Ergebnis: Pokémon Go wurde aus “Gründen der Sicherheit” geblockt. (Quelle)

Da! Ein Pokémon im Kreissaal!

Was macht man(n) so, wenn man im Kreissaal sitzt und die Wartezeit bis zum Kaiserschnitt totschlagen will? Während manche Paare Händchen halten oder letzte Pläne schmieden, starrte Jonathan Theriot nicht nur auf sein Display und suchte Pokémons – nein, er postete es auch noch im Internet und erreichte binnen kürzester Zeit mehr als eine halbe Million Views! Gut, dass sich seine Frau und er so gut verstehen: Sie fand das Ganze wohl lustig und lachte nur über den pokémonverrückten werdenden Papa. (Quelle)

Pokémon Go spielen als Hauptjob

Man kennt es ja schon von Spielen wie World of Warcraft: Virtuelle Items oder sogar ganze Accounts werden auf ebay vergoldet. Auch bei Pokémon Go hat es nicht lange gedauert, bis die ersten Spieler ihrem schlecht bezahlten Job im Real Life auf Wiedersehen sagten und sich auf eine Profikarriere als Pokémon Jäger konzentrierten: Die 26-jährige Lehrerin Sophia Pedraza war gleich so Pokémon Go süchtig, dass sie bis zu 18 Stunden pro Tag spielte. Da sie hörte, dass ein Level 20 Account auf ebay mehr als 1000 Euro bringen kann, will sie nun eine neue Einnahmequelle erschließen. (Quelle )

Unis öffnen ihre Stadien für Pokémon Go Spieler

Wer schon die Bilder aus dem Central Park gesehen hat (z.B. hier https://www.youtube.com/watch?v=MLdWbwQJWI0) , weiß, was für Massenaufläufe dieses Spiel an öffentlichen Plätzen verursachen kann. Die Texas A&M University und die University of Nebraska haben nun ihre Stadien zu festen Zeiten für die Spieler geöffnet, um unerlaubtem Betreten vorzubeugen. In Texas kamen innerhalb von zwei Stunden mehr als 1600 Spieler ins Stadion. Wenn nur auch die Lehrveranstaltungen so gut besucht wären… (Quelle)

Pokémon Go Partnerbörse

Wenn man schon unterwegs ist, warum nicht auch gleich Partner jagen, statt nur Pokémons? Mit dem neuen Flirt-Service PokéDates können sich Pokémon Go Spieler bei einer Dating Seite registrieren. Aufgrund von vorher beantworteten Fragen zur eigenen Person und gesuchten Partnern werden dann potentielle Flirtpartner, treffenderweise PokéMates genannt, zu einem gemeinsamen Treffen an PokéStops geführt. Mal sehen, wie vielen Enkeln irgendwann erzählt wird “Dank Pikachu haben wir geheiratet! (Quelle)

Mehr Lebensqualität für Rollstuhlfahrer dank Pokémon Go

Es gibt sogar Stories, dass Pokémon Go Querschnitssgelähmten zu einer besseren Lebensqualität verhilft: Laut einem Artikel im People Magazine Online verließ Tyler Post, der von der Schulter abwärts gelähmt ist, nur zwei Mal im Jahr das Haus – einmal zum jährlichen Checkup beim Arzt und an Weihnachten, um seine Familie zu sehen. Offenbar hatte er vorher keine Motivation, mit seiner Beeinträchtigung irgendetwas draußen zu machen. Seit er aber Pokémon Go spielt, zieht es ihn jeden Tag mit seinem achtjährigen Neffen und seiner besten Freundin zur Monsterjagd vor die Tür. Jetzt sind wohl die Spielemacher am Zug, PokéStops barrierefrei zu machen. (Quelle